(frz. (das/es) geht (in Ordnung); geht schon; als Frage: 'wie geht’s'? - lat. cava 'Höhle')
Die hier versammelten Filme sind im Zuge des Seminars "Philosophieren heißt sterben Lernen VOL II" entstanden, das die Künstlerin Anna Gohmert an der ABK Stuttgart abgehalten hat. Dieser „Anspruch“ wird hier in das Problem der Darstellung des Nicht-Darstellbaren übersetzt: Welche Mittel sind berufen, im Anrennen, im Versuch, in der Auslassung sich dem zu nähern, was sich entzieht, entziehen muss? Lernen: das heißt hier eben auch, das Frontale meiden (müssen); stattdessen zu umkreisen, zu vermitteln; und so ist es vielleicht auch alles andere als zufällig, dass die Filme – selbst „Stellvertreter“ – von allerlei Avataren heimgesucht sind: Drohne, Daimon, Doppelgänger, (entpersonalisierter) Blick; aber auch das phantomhafte 'ich', das die Räume der Erinnerung durchwandert oder das Symbol der (ab-)brennenden Kerze. Annäherungen, die sich zugleich auf denkbar verschiedenen Wegen entfernen, um das Unmögliche anzugehen.
Daimon
Die Videoarbeit Daimon umkreist sowohl inhaltlich als auch visuell soziale Konstrukte im digitalen Raum (Meme-Kultur, Verschwörungstheorien, Reaction-Videos, etc.) und wirft dabei Bezüge zur griechischen Mythologie auf. Ein wesentliches Element dabei ist der gezielte Einsatz von Desinformation, wie man ihn möglicherweise aus diversen Verschwörungstheorie-Videos und Beiträgen in Foren (z.B. 4chan) kennt. Wie wirken sich digital erschaffene Räume und Szenerien auf Gesellschaft, Politik und die Wahrnehmung des Weltgeschehens aus?
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Freistellen
Regie, Kamera, Schnitt: Leonie Weber
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2000 – 2020
Kamera, Schnitt, Text: Desiree Lune
20 Jahre erinnern, sehnen, vergessen. Was bleibt, was verschwindet? Was macht Zeit? Ein Brief an einen geliebten Menschen. Ein Versuch, Erinnerung festzuhalten. Ein Versuch, Nicht-Greifbares in Worte und Bilder zu fassen.
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Painting Eyes on Cattle
Idee und Umsetzung: Helen Weber / Vincent Mayr
Nageln wir ihn fest den Blick, nehmen wir das Loch ernst als Punkt, als Aus- und Eingang zu einer Wirklichkeit. Als Fleck der sich verteilt- auch auf den Dingen. Wer oder was schaut?
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3-26 Minuten philosophieren genügt
In Anlehnung an Gerhard Richters Gemälde “Die Kerze” ließ ich eine Kerze von 8 Stunden abbrennen und setzte das Material in den Schnelllauf auf 3:26 Min. Leben heißt sterben, und philosophieren heißt sterben lernen.
Wenn jemand stirbt, zünden wir häufig Kerzen an. Auch am Todestag werden Kerzen in Gedenken an die Toten angezündet. Die Kerze - ein Symbol dafür, dass der Verstorbene unvergessen bleibt, seine Seele immer noch von Licht erfüllt ist, deshalb wählte ich die Kerze als Symbol.
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Untitleds (and the Uncertanties for/of/in Instances) (3/5)
Regie, Kamera, Schnitt: Janis Eckhardt
Nach welchem Maßstab, in was für Verhältnissen und mit welchen Vorbildern ist mein Dasein geprägt worden und schließlich, was für Bilder entspringen noch der eigenen Produktion? Im Video zeigt sich die Korrelation von Ursache und Wirkung und deren scheinbare Verselbständigung.
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